Hotel La Maison – Saarlouis Deluxe

Hotel La Maison

Hotel La Maison in Saarlouis – eine schiere Augenweide

Ich habe mich so sehr darauf gefreut, Euch von meinem Ausflug nach Saarlouis zu berichten. Heute ist es endlich soweit. Eigentlich wollten wir ja nur das Max Mutzke Konzert mit der SWR Bigband erleben. Dieses war übrigens sensationell! Leider war es das Tourende, aber es klang nicht danach, als würden sie zum letzten Mal gemeinsam spielen. Also, Augen offen halten, für die nächsten Termine 😉 Das ich nebenbei aber noch das wunderschöne Hotel La Maison entdecken würde, hätte ich nicht erwartet 🙂

Vorhang auf also, für eines der schönsten Häuser, die ich jemals besucht habe.  La Maison.

Die bislang schönste Treppe der Welt
La Maison – Saarlouis

 

Wer meinen Blog regelmäßig liest, weiß, dass ich ein absoluter Design Freak bin. Ich liebe das besondere und individuelle und kann mich wahnsinnig daran erfreuen, wenn jemand guten Stil und Geschmack beweist. Dieses Hotel hat mich derartig inspiriert und nachhaltig beeindruckt, dass ich es auf meine Liste der ‚Must See‘ Hotels ins Deutschland listen werde.

Kennt jemand von Euch Conni Kotte? Sie ist eine absolute Ikone im Interieur Design. Sie reist um die ganze Welt und findet ganz besondere Einzelstücke, teils sehr alt, teils sehr exotisch, aber alles zusammen gewürfelt, eine solche Harmonie, dass man gar nicht mehr den Raum verlassen mag. Dieses Gefühl ereilte mich bereits in der kleinen Lobby.  Sie ist nämlich für sehr viele Räume im Hotel verantwortlich. Aber dazu später mehr.

Zunächst fiel mir mein heißgeliebtes Stück der Begierde ins Auge- da war sie- die Uhr, von der ich schon seit Jahren träume, sie mir aber bis heute nicht gegönnt habe:

Die Qlocktwo in Ihrer besten Variante. Jedes Mal wenn ich Sie in hochpreisigen Möbelhäusern entdecke umkreise ich sie und nehme mir fest vor, dass ich beim nächsten ‚Gönnen‘ dafür sparen werde 🙂 Ich schaffe es noch, das verspreche ich 😉

Hoffentlich bald, besitze ich ebenfalls diese Traumuhr :)
La Maison – Saarlouis

Ich mag sehr gerne kleine Hotels. 37 Zimmer stehen derzeit zur Verfügung. Allerdings wird aufgestockt, auf 50 Zimmer, wenn der Anbau einmal steht. Das erzählte mir Inhaber und Hausherr, Günter Wagner. Der Empfang an der Rezeption war herzlich und persönlich, die Dame war informiert und überaus gut vorbereitet. Gerade diesen Service schätze ich sehr. Selten ist dieser auch in großen Häusern anzutreffen, wobei es da auch Ausnahmen gibt.

Sobald man den Eingangsbereich passiert hat und in die großzügige Hotelhalle tritt, wird man von Schönheit umarmt. Ich wäre am liebsten direkt eingezogen. Die Mischung aus alt und neu, aus extravagant und klassisch, aus farbenfroh und ruhig, ist einfach atemberaubend. Ich habe mir nach meinem Besuch ein paar Infos über Conni Kotte organisiert und bin sehr angetan von Ihrer Kunst, den Räumen ein Gesicht zu geben. Aber, dies tut sie nicht allein. Sie erkennt, welcher Mensch hinter dem Kunden steckt  und was ihm gefällt, denn dieser, gibt ihr die richtigen Impulse und demnach auch ’sein‘ Gesicht. In diesem Fall Günter Wagner, der meines Erachtens nach leidenschaftlicher nicht sein könnte, was seine Freude an Interieur betrifft. Seine Augen strahlen und er ist voller Stolz und Freude als er mich durch sein Haus führt.

 

Man findet neben dem Weg zu den Zimmern, die wunderschöne Bar und die kleine Bibliothek. Von überall schaut man in den Garten, der ebenfalls mit Kunst ausgestattet ist. Das Herzstück aber, ist das wundervolle Restaurant Louis mit Zugang zur Terrasse. Hier könnte ich ewig sitzen und mich einfach nur wohlfühlen.

 

Staunend und voller Vorfreude habe ich mich dann in Richtung Zimmer begeben, erneut gefesselt von viel wundervoller Kunst und einem absoluten Highlight, nämlich dieser Treppe hier:

 

Ich habe nie zuvor eine schönere Treppe gesehen. Für mich ein absolutes Kunstwerk.

Weiter ging es Richtung Zimmer und wieder wird man an jedem Treppenabsatz überrascht von neuen, kunstvollen Eindrücken:

 

Im Zimmer angekommen erwartete mich eine wunderbar süße Überraschung. Der Hausherr begrüßte mich schriftlich mit einem kleinen Willkommensgeschenk in Form einer Karte und feinsten Pralinen. Ich träume noch immer von diesen kleinen Köstlichkeiten. Allein wegen diesen, würde ich wiederkommen 🙂

Die Ausstattung im Hotel La Maison- welch Überraschung, ist vollkommen. Das Bad ist groß und gläsern, hat ein integriertes Radio, einen ordentlichen Sichtschutz- wenn man mag- und die wunderbaren Seifen von L’occitane. Was will man mehr? Die Dusche aus schimmernden Mosaik Steinen, liebevoll und hell, ein großer Waschtisch und jede Menge Platz sich auszubreiten.

Eine Steuerung für diverse Lichtstimmungen kann per Touchdisplay bedient werden, auf’s Herz gedrückt- wird es romantisch 😉

Schön ist auch zu erwähnen, dass die Minibar sehr gut gefüllt und absolut bezahlbar war. Hier wird man ganz und gar nicht mit hohen Preisen geärgert, was in Häusern dieser Qualität oft für Zornesfalten sorgt. Auch noch positiv aufgefallen ist mir, dass Hunde und Kinder sehr willkommen sind. Es gibt im Garten sogar einen Spielplatz wo die Kleinen sich direkt am Hotel La Maison austoben können. Das ganze hat also wirklich eher einen Wohlfühl‘ als  einen Museumscharakter.  Sehr sympathisch, Herr Wagner 🙂

Die unteren Bilder habe ich in den Suiten aufgenommen, die schöne weiße ist die La Maison Suite, das rötliche Interieur gehört in die Ratatouille Suite und die wunderschöne alte Badewanne vor den braunen Fliesen gibt es in der Chocolat Suite. All diese Räume stehen ganz allein für sich und sind absolut hinreißend. Es gibt sie nur einmal und das Interieur ist einfach nur großartig.

 

Die Betten sind im übrigen genauso bequem wie erwartet und unglaublich hochwertig. Ich habe geschlafen wie ein Neugeborenes.

 

Natürlich war ich auch sehr gespannt was die Küche im Hotel La Maison zu bieten hat. Als Frühstücksfan, wollte ich hier natürlich auch auf meine Kosten kommen.

Was soll ich sagen- es gibt einfach alles, was das Herz begehrt

Einen frischgepressten Smoothie of the day, ein wieder außerordentlich aufmerksames Personal, Sojamilch und Glutenfreies Brot, Muffins, Pancakes und alles, was mein Herz begehrt.

Am Abend hatten wir noch kurz Zeit im Bistro eine Suppe zu genießen, diese war auch absolut köstlich. Dazu saßen wir im Wintergarten, der ebenfalls eine Augenweide ist. Ich denke, man sollte hier reservieren, da es sehr gut besucht war.

Herr Wagner verriet mir, dass das Restaurant Louis, dass seit August 2017 geöffnet ist, für absolut höchste Genüsse steht. Ich benötige ja eigentlich keinen Grund nochmals wiederzukommen, aber allein für einen Besuch in diesem wunderschönen Restaurant, lohnt es sich mit Sicherheit. Ergänzend gut fand ich übrigens, dass es im Untergeschoss des Bistros ein Genießer Lädchen gibt. Hier gibt es neben den leckeren Pralinen die ich kosten durfte, auch regelmäßig Weinproben mit kleinen Snacks und allerlei Mitbringsel, die ebenfalls handverlesen sind. Nippes- hat hier keine Chance.

Buchen könnt ihr das Hotel La Maison natürlich über die hauseigene Website, kein Wunder dass namhafte und richtungsweisende Portale wie Designhotels  oder Airtours dieses Haus empfehlen 😉

Mein Fazit:

Ein Ort für Menschen, die das besondere lieben. Für Individualisten, die eine inspirierende Auszeit nehmen wollen. Kosmopoliten die absolut glücklich in dieser kleinen Bibliothek sitzen, einen Drink in der Hand, ein Buch in der anderen. Am Kamin, mit Blick nach draußen. Ich liebe es.

La Maison, ich danke für die wunderbare Zeit in Ihrem Hause. Ich freue mich heute schon, auf ein Wiedersehen 🙂 Au Revoire.

2Gedanken zu “Hotel La Maison – Saarlouis Deluxe

  1. Wenn man das liest könnte man meinen Conni Kotte hätte das Hotel gebaut. Dabei hat sie nur ein paar Möbel und Accessoires für die öffentlichen Bereiche im EG des Hotels ausgesucht. Man könnte vielleicht auch mal das Architekturbüro CBAG oder die Innenarchitektin Birgit Nicolay erwähnen, die mindestens für 99 % des Hauses verantwortlich sind.

    1. Hallo Steffi,

      vielen Dank für Ihren Kommentar. Ich hoffe, dass weder Architekt noch Innenarchitekt beleidigt sind, weil ich sie nicht erwähnt habe. Mein Blogbeitrag spiegelt meine Begeisterung für das ganze Haus wieder. Besonders begeistert haben mich allerdings die Interieur Ideen von Conny Kotte, und indem ich sie erwähne, werte ich nicht gleichzeitig die Arbeit aller anderen Beteiligten- wie in erster Linie den Ideengeber und Erschaffer- Günter Wagner ab. Dies bitte ich ganz klar zu bedenken. Auf meinem Blog geht es generell nur und ausschließlich um meine ganze persönliche Sicht, meinen Geschmack und nicht um knallharte Fakten, bzw. das nur am Rande. Ich hoffe, Sie fühlen sich nicht minder wertgeschätzt deswegen. Einen schönen Abend Ihnen. Grüße, Melanie Lochner

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.