Madeira – 5 magische Spots

Madeira Insel

Madeira- nah, günstig, schön!

Wer noch nicht auf Madeira war, sollte dies unbedingt bald nachholen. Vorteil- schönes Wetter schon im Februar (Südseite), günstige Direktflüge z.b. ab Köln Bonn mit der Eurowings und tolle Unterkünfte zu günstigen Preisen. Außerdem ist man in 4h vor Ort und hat keine Probleme mit Tropischen Krankheiten. Das Klima ist vor allem für Leute zu empfehlen, die es nicht ‚klebrig‘ warm mögen. Ich fand unseren Wohnort Calheta sehr schön, allerdings braucht man in jedem Fall ein Auto, um die Insel zu erkunden.

Madeira – Wanderung Jardim do mar

Wir sind gleich am zweiten Tag mit einer kleinen Wanderung in ‚Jardim do mar‘ gestartet. Etwa 1,5h bergauf über steinige Stufen, teilweise mit kleinen Wasserfällen überlaufen, vorbei an tausenden, kleinen Salamandern (sehr süß), duftenden, bunten Blumen und Aussichten, von denen man nur träumen kann. Oben angekommen, sind wir im Dorf Prazeres eingekehrt und haben köstlich im Saloio gegessen. Sieht aus wie eine Pommesbude, hat aber selbstgemachtes, gutes und günstiges Essen. Wir sind den selben Weg zurück gewandert und mussten uns ein paar Bambus Stöcke zur Hilfe nehmen, da es teilweise schon steil oder rutschig war. Also im besten Fall Wanderschuhe und Sticks dabei haben, dann schafft man den Weg sehr gut. Theoretisch gibt es einen Rundweg, den man allerdings bei Flut nicht begehen kann, also unbedingt an die Gezeiten denken!

Madeira – Pottwale in wilder Natur

Ich war nicht das erste Mal beim Whale Watching, siehe diesen Beitrag, einen Pottwal, hatte ich jedoch bislang noch nicht gesehen. Umso schöner war es, mit der tollen Crew von Lobosonda im Schnellboot über die Wellen zu fliegen. Es war einfach atemberaubend, solch sanfte Riesen in freier Wildbahn zu beobachten, es waren ca. 8 Tiere. Die Gruppe an Bord war angenehm klein und Paula, die auch noch Meeresbiologin ist, konnte uns tolle Insides zu den Tieren geben. Auf der Rückfahrt begegneten wir dann auch noch einer 18 köpfigen Delfinschule, die uns mit herrlichen Sprüngen und rasanten Choreographien begeisterte. Alles in allem, wirklich eine absolut traumhafte Erfahrung. Solltet ihr nach Madeira kommen, ist diese Tour, ein MUST DO!

Madeira – Jeepsafari deluxe

Auch diese Tour, würde ich als ein absolutes Highlight bezeichnen. Gemeinsam mit Hugo von Hit the Road Madeira, sind wir in einem großen Allrad Jeep über Stock und Stein zu diversen Hotspots der Insel gefahren. Allein die Fahrt war schon abenteuerlich. Über wunderschöne Offroad Strecken fuhren wir durch einen duftenden Eukalyptus Wald, vorbei an atemberaubenden Bergaussichten, an Bergkühen die in aller Ruhe bei schönstem Wetter grasen konnten, an einen verwunschenen Wacholderwald und zu einer Levada. Dazwischen gab es Wasserfälle, Naturpools, unfassbar gutes Essen zu super Preisen und einen original Poncha zum anstoßen. Besser kann man Madeira nicht erleben, wenn man noch nicht da war. Diese Tour kann ich auch sehr gut Kreuzfahrern empfehlen, die nur einen Tag vor Ort sein können. Innerhalb von 4 Stunden sieht man so viel, wie man selbst nur in Tagen entdecken könnte.

Madeira – ein Tag über den Wolken

Da mein Freund und ich absolute Natur und Wander Fans sind, haben wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, die lange 5h Wanderung vom Pico Arieiro zum Pico Ruivo zu wandern. Wir haben dem wolkigen Funchal den Rücken gekehrt und sind mit dem Auto hoch auf die Aussichtsplattform gefahren, um von dort aus zu starten. Über den Wolken war das Wetter mehr als fantastisch. Die Ausblicke waren sagenhaft schön, wenn auch oft ähnlich. Die meisten gehen nur einen Weg und lassen sich am Ruivo abholen, wir sind jedoch hin- und zurück gewandert. Die Wegstrecke an sich ist auch mit Turnschuhen zu bewältigen, allerdings sollte man definitiv schwindelfrei und trittfest sein. Wenn man wie wir, den Rundlauf nimmt, sollte man ein gewisses Fitnesslevel besitzen, da man derartig viele Stufen steigt, dass es einen ganz schön fordert 😉

Madeira- kulinarisch

Im Prinzip findet man in jedem Dorf eine Möglichkeit original portugiesische Küche zu genießen. Mein Highlight waren die Napfschnecken, eine Muschelart, die in Knoblauchöl serviert wird. Köstlich. Außerdem ist der Oktopus fast überall zu haben und auch der schwarze Degenfisch ist eine lokale Spezialität. Wir haben in sehr vielen guten Spots gegessen. Wenn ihr genau wissen möchtet in welchen, könnt ihr gerne in mein Google Local Guide Profil schauen und Euch leiten lassen. Was ihr aber in keinem Fall verpassen dürft ist Uau Cacau in Funchal. Ein kleines Cafe das handgemachte Schokolade herstellt, selbstgemachte Pralinen und Eis. Ich habe mir von dem Salzkaramell 5 Tafeln mitgenommen 🙂

Madeira – einfach genießen

Ich könnte Euch noch viele weitere Eindrücke von Madeira mit auf den Weg geben, aber ich wollte explizit nur auf 5 Highlights hinweisen, um von den üblichen Schlittenfahrten, bunt bemalten Türen und Seilbahnen abzulenken 😉 Dieser Beitrag entspricht meiner persönlichen Meinung und wurde nicht finanziert. Die Tourenanbieter Lobosonda und Hit the Road haben freundlicherweise mit uns kooperiert. Vielen Dank dafür.

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